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Hinweise

  1. Warum barrierefreie Webseiten?
  2. Gesetzliche Grundlagen
  3. Hinweise zur Gestaltung und Nutzung unserer Webseiten

1. Warum barrierefreie Webseiten?

Websites sollten für alle zugänglich sein und niemanden diskriminieren - nicht nur, weil Barrierefreiheit für manche öffentlichen Bereiche gesetzlich vorgeschrieben ist.

Leider verhält es sich mit einem großen Teil der Informationen im Internet wie mit Gebäuden vor ein paar Jahren: Es gibt keine Rollstuhlrampen oder abgesenkte Bordsteine, Aufzüge sprechen noch nicht und besitzen keine Schalter in Blindenschrift. Kurzum: sie sind nicht barrierefrei gebaut.

Unsere Homepage ist barrierearm konzipiert und gestaltet und bietet einen gleichberechtigen Zugang ohne fremde Hilfe für alle Nutzer unabhängig von bestimmten Behinderungen und der technischen Ausrüstung.

In einigen Jahren werden barrierefreie Websites ganz selbstverständlich zum positiven Image einer Firma dazugehören. Von diesem Höchstmaß an Benutzerfreundlichkeit profitieren nicht nur Sehbehinderte und Blinde, sondern zum Beispiel auch ältere Menschen, die im Umgang mit den Neuen Medien noch unsicher sind.

2. Gesetzliche Grundlagen

Seit 1999 gibt es Richtlinien für die Zugänglichkeit von Websites, herausgegeben vom World Wide Web Consortium (W3C). Diese Richtlinien wurden von einigen fortschrittlichen Staaten in ihre Gesetzgebung übernommen, im Juli 2002 als Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) in das deutsche Behindertengleichstellungsgesetz. Barrierefreie Programmierung ist nun gesetzlich vorgeschrieben für alle Websites von deutschen Bundesbehörden.

Der Sächsische Landtag hat am 23. April 2004 mit dem Obertitel "Gesetz zur Verbesserung des selbst bestimmten Handelns von Menschen mit Behinderungen im Freistaat Sachsen" den Gesetzentwurf der Staatsregierung "Gesetz zur Verbesserung der Integration von Menschen mit Behinderungen im Freistaat Sachsen" (SächsIntegrG) mit geringfügigen Ergänzungen beschlossen.

§ 7 Barrierefreie Informationstechnik

Die Behörden und sonstigen öffentlichen Stellen des Freistaates Sachsen gestalten ihre Internetauftritte und -angebote sowie die von ihnen zur Verfügung gestellten graphischen Programmoberflächen, die mit Mitteln der Informationstechnik dargestellt werden, schrittweise technisch so, dass sie auch von Menschen mit Behinderungen grundsätzlich uneingeschränkt genutzt werden können.

Nach Auffassung verschiedener Behindertenvereinigungen bleibt das Gesetz u. a. wegen der völligen Ausklammerung des kommunalen Bereiches weit hinter den Erwartungen, hinter den auch bei knappen Kassen bestehenden Möglichkeiten und hinter der gesellschaftlichen Praxis zurück.

3. Hinweise zur Gestaltung und Nutzung unserer Webseiten

  • Zur Trennung von Inhalt und Layout verwenden wir Style Sheets (CSS) und XHTML Strict in der aktuellen Version. Alle Seiten sind auf ihre standardkonforme Programmierung überprüft. Das garantiert die größtmögliche Kompatibilität mit heutigen und zukünftigen Browsern sowie mit allen gängigen Monitorgrößen.
  • Tabellen: Datentabellen sind durch besondere Attribute lesbarer programmiert. Beschriftungen in Formularen sind eindeutig zuzuordnen. Auf Layout-Tabellen, Java-Scripte und Image-Maps wird verzichtet.
  • Die Hauptsprache und Sprachwechsel im Dokument sind im Programmcode gekennzeichnet.
  • Für die Strukturierung der Texte verwenden wir semantisch-korrektes Markup. Das erleichtert es nicht nur Behinderten, zum Beispiel Überschriften besser zu erkennen.
    Eine interne Gliederung mit Sprungmarken ist am Anfang jeder Seite zu finden. Diese ist nur bei abgeschalteten CSS bzw. beim Einsatz von Textbrowsern zugänglich und erleichtert den Zugang für Sehbehinderte.
  • Verständlichkeit: Die Navigation ist mit verständlichen Begriffen versehen und klar strukturiert (Hauptnavigation, Unternavigation, Servicenavigation). Es gibt auch alternative Methoden, Inhalte zu finden, etwa über die Inhaltsübersicht, die Pfadnavigation oder Querverweise. Links sind eindeutig benannt. Externe Links (Webseiten anderer Anbieter) sind extra gekennzeichnet. Die Seitentitel sind eindeutig und selbsterklärend. Abkürzungen und Akronyme sind gepunktet unterstrichen und werden erklärt, wenn man darüberfährt.
  • Skalierbarkeit: Das Layout ist voll skalierbar. Die Schriftgröße läßt sich individuell anpassen und wächst bei größerer Bildschirmauflösung mit. Die Verwendung browsereigenen Zoom-Möglichkeiten lassen individuelle Einstellungen zu (z.B. Internet Explorer und Firefox: Drücken der Taste <strg> und gleichzeitiges Drehen am Scrollrad der Mouse ).
  • Für die Druckversion existieren gesonderte Formatvorlagen, die nur beim Drucken wirksam werden.
  • Alle Bilder sind mit alternativen Beschreibungen versehen.
  • Etwa 1% der Bevölkerung sind farbenblind, 8% aller Männer. Wir überprüfen das Design jeder von uns gestalteten Website auf ausreichenden Kontrast und Lesbarkeit in einer Farbenblindheits-Simulation.
  • Informationen werden nicht ausschließlich durch Farben vermittelt, sondern immer auch durch andere Hervorhebungen und Hinweise.

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